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TikTok und ByteDance schließen 400-Millionen-Dollar-Vergleich mit US-Justizministerium

Der Vergleich beendet einen Teil des Streits um den Schutz personenbezogener Daten von Kindern. Eine Haftungsfeststellung ist damit nicht verbunden.

🕒 21.08.2026 · 18:00

TikTok, ByteDance und verbundene Unternehmen haben mit dem US-Justizministerium einen Vergleich über 400 Millionen US-Dollar geschlossen. Gegenstand waren Vorwürfe zur Einhaltung des US-Kinderdatenschutzrechts COPPA.

Nach Angaben des Justizministeriums sollen 300 Millionen Dollar unmittelbar gezahlt werden. Weitere 100 Millionen Dollar werden fällig, wenn eine frühere gerichtliche Vereinbarung gegen Musical.ly aufgehoben wird. Die Behörde zählt den Vergleich zu den größten Einigungen in einem COPPA-Verfahren.

Keine Feststellung von Haftung

Das Justizministerium weist darauf hin, dass die mit dem Vergleich erledigten Ansprüche Vorwürfe darstellen und keine gerichtliche Feststellung einer Haftung erfolgt ist. Seit Einreichung der Klage 2024 habe TikTok zudem Änderungen an Eigentümerstruktur, Compliance und Jugendschutzmaßnahmen vorgenommen.

Einordnung: Der Fall zeigt, wie stark Datenschutz und Alterskontrollen zu regulatorischen Kernfragen sozialer Plattformen geworden sind. Für Anbieter wächst der Druck, Schutzmechanismen nicht nur technisch einzubauen, sondern auch nachweisbar wirksam zu betreiben.

Quelle & Transparenz

justice.gov · Original öffnen ↗